2011   Vision

Im Frühjahr 2011 beauftragte die KASTELL-Stiftung - Dr. Karl-Wilhelm Stell - das Planungsbüro Stellarchitektur mit der Entwicklung eines modularen Gebäudebaukastens für den humanitären Einsatz und als Hilfe zur Selbsthilfe für Schwellen- und Entwicklungsländer.

 

Ziele

  • Das Haus ist durch die Verwendung von wenigen immer gleichen Bauteilen in hohen Stückzahlen und industrieller Fertigung einfach, schnell und preiswert zu erstellen.
  • Das Tragwerk ist unbedingt mit wenigen Werkzeugen, ohne großem technischen Gerät auch für Laien einfach zu montieren.
  • Die Fertigstellung des Hauses ist mit äußerst funktionalen und baubiologisch wertvollen Materialien vor Ort (z.B. Lehm zur Ausfachung des Tragwerks) machbar.

2012   Prototyp

Ein Jahr später wurde der erste Prototyp für die Entwicklungshilfe aufgestellt.


2013   Experimente

Es wurde viel mit Stampflehm, handgefertigen Lehmziegeln und industriell gefertigten Lehmziegeln (Grünlingen) experimentiert. Der Entwicklungshilfe-Prototyp wird aktuell von der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster als Ausstellungshaus genutzt.


2014   Weiterentwicklung

Auf dieser Grundlage entstand die Idee, dieses Prinzip auch für die hohen Anforderungen des Bauens in Deutschland und Europa weiter zu entwickeln. Dieser Prozess wird uns auch in Zukunft noch lange begleiten.


2016   Entwicklungsstand

Mittlerweile ist es mit der entsprechenden Technik und hochwertigen Bauteilen möglich bis zum Passivhausstandard mit dem SI-MODULAR Baukasten zu bauen.

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